Mai 1, 2025

Frühlingsgefühle sorgen für Katzenjammer


Frühlingsgefühle sorgen für Katzenjammer


BTK appelliert: Freigängerkatzen kastrieren, um Leid zu verhindern


(BTK/Berlin) – Der kalendarische Frühlingsbeginn liegt hinter uns und so langsam brechen durch die wärmeren Temperaturen Frühlingsgefühle bei Tier (und Mensch) aus. 
Die längere Lichteinstrahlung sorgt dafür, dass vermehrt Sexualhormone produziert und weibliche Katzen rollig werden. 

Anlässlich des Tags der Haustiere am 11. April appelliert die Bundestierärztekammer (BTK) an alle Tierhaltenden v. a. von Freigängerkatzen, diese kastrieren zu lassen, um Katzenjammer zu vermeiden. 
„Für Katzen bedeutet der Geschlechtstrieb vor allem Stress“, sagt BTK-Präsident Ltd. VD Dr. Holger Vogel.

„Auch kastrierte Kater leben stressfreier und länger, denn auf der Suche nach einer Partnerin streunen unkastrierte Kater und Katzen oft tagelang umher, legen weite Strecken zurück und laufen so Gefahr, überfahren zu werden. Außerdem können blutige Revierkämpfe zu gefährli-chen Wunden führen“, erklärt Dr. Vogel.

Besonders bei weiblichen Katzen in der „Rolligkeit“ sei dieser Stress ausgeprägt und auch für die Besitzer:innen anstrengend. 
Die Katze ist ständig unruhig, wälzt und rollt sich hin und her und schreit schrill nach Katern. Sie will nicht fressen und nimmt zum Teil stark ab. 

Wird sie nicht gedeckt, kann es durch die hormonellen Veränderungen im Körper sogar zu Erkrankungen wie Zysten, Dauerrolligkeit, Gesäugetumoren oder Gebärmutterentzündung kommen. 
Ein Risiko, das übrigens bei Wohnungskatzen noch größer ist, da sie nicht selten dauerrollig werden können.

Katzen können schon mit einem halben Jahr das erste Mal Nachwuchs bekommen, und das dann durchschnittlich zweimal im Jahr. 

Bei bis zu sieben Kätzchen pro Wurf ist die Nachkommenschaft schnell auf ein Vielfaches angewachsen. 
Folglich gibt es dann noch mehr verwilderte Katzen, die unterernährt und krank ihr Leben fristen müssen. 
Ein Großteil der verwilderten Katzen leidet an chronischen und ansteckenden Krankheiten wie Katzenschnupfen, Katzenseuche oder Leukose, außerdem können sie von Hautpilzen oder Parasiten wie Flöhen, Spul- oder Bandwürmern befallen sein.

„Über eines sollten sich alle Katzenbesitzer:innen bewusst sein – Katzenkastration bedeutet Tierschutz und ist keine Tierquälerei“, sagt der BTK-Präsident.


Ergänzung von Dr. Reinhard Goy:

Für Freigänger besteht in Lüchow-Dannenberg eine Kastrations- und Chippflicht!

Melden Sie Ihre Tiere rechtzeitig bei uns zur Kastration an! 


Das grundsätzliche Vorgehen bei einer Kastration und die Nachsorge habe ich schon in diesem Artikel beschrieben.


Sollten Sie „wilde“ Katzen oder Kater bei sich im Dorf haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu den Tierfreunden Wendland: https://www.tierfreunde-wendland.de/
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April 30, 2025

Tierärzte Lüchow-Dannenberg: Notdienst 1. Mai / Wochenende


Notdienst 1. Mai 2025 und das Wochenende für Tierärzte im Landkreis Lüchow-Dannenberg


  • Von Mittwoch Abend, 30. April bis Freitag Morgen, 2. Mai hat die Kleintierpraxis Gusborn Notdienst.

  • Freitag von 9 – 11 und von 15 – 18 Uhr ist normale Sprechstunde (nach Voranmeldung)

  • Von Freitag Abend, 2. Mai bis Montag Morgen, 5. Mai hat die Kleintierpraxis Gusborn Notdienst.
(Checkliste / Anmeldeformular / Vorbericht / Wegbeschreibung / Notdienste als PDF-Download)

Im Notfall:

    1. Wo ist das Ereignis? …
    2. Wer ruft an? …
    3. Was ist geschehen? …
    4. Wie viele Betroffene? / Welche Tierart? …
    5. Warten auf Rückfragen!
Es ist wichtig für uns zu erfahren, wie schlimm der Notfall ist, wie lange die Symptome schon bestehen, damit wir entscheiden können, ob wir das hier bei uns in unserer Kleintierpraxis behandeln können, ob das bis zur nächsten Sprechstunde Zeit hat, oder ob Sie gleich in die Tierklinik fahren sollten.

Was ist ein Notfall?

Je plötzlicher, je heftiger, je stärker das Allgemeinbefinden gestört ist, desto eher handelt es sich um einen wirklichen Notfall.

Nicht jeder verletzte Vogel am Straßenrand ist ein Notfall und nicht jedes „komische Verhalten“ seit 5 Tagen muss im Notdienst behandelt werden.
Im Zweifelsfall rufen Sie an und lassen sich beraten.
–> Natürlich können auch für eine Beratung je nach Aufwand, Zeitpunkt und Zeitaufwand Kosten – incl. Notdienstgebühren – anfallen!

(Das Bild gilt sinngemäß auch für Hunde)

Für wen gilt der Notdienst?

6 Tierärzte im Landkreis Lüchow-Dannenberg & Dömitz haben eine Notdienst-Gemeinschaft gebildet und vertreten sich an Wochenenden und Feiertagen gegenseitig:
  • # Dr. Reinhard Goy / Am Durlei 19 / Groß Gusborn / 05865-355 (Hier auf GoogleMaps
  • # Dr. Stephanie Bruchhaus / Kochstraße 2 / Dannenberg / 05861-5118 
  • # Hilke Berger / Klein Gaddau 12  / Waddeweitz / 0162-8871180 
  • # Inken Höhne / Fehlstr. 31 / Wustrow / 05843-230 
  • # Christian Günther / Ernst-Köhring Straße 15  / Lüchow / 05841-3994 
  • # Dirk Schäfer / Dömitz / 038758-22288
(Hier finden Sie ein PDF zum Herunterladen mit allen wichtigen Infos zu den Notdiensten)

Alle anderen Tierärzte sind grundsätzlich für Ihre Kunden selbst zuständig bzw. müssen einen Notdienst angeben. 

Suchen Sie sich also einen Haustierarzt, der einen geregelten Notdienst anbietet und Sie dann nicht am Wochenende im Stich lässt, sondern auch dann für Sie da ist!
(–> Blogartikel)

Wir sind auch nicht zuständig für andere Landkreise oder andere Bundesländer, nur weil die Tierärzte dort nicht ans Telefon gehen oder keine Lust haben am Wochenende Notdienst zu machen. 
Tierärzte sind verpflichtet einen Notdienst anzubieten – sollte dieses nicht der Fall sein, melden Sie das bitte der zuständigen Tierärztekammer!



Hier sind noch einige wichtige Artikel zum Thema „Notdienst“:

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April 29, 2025

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April 28, 2025

Neu im Sortiment: CaniGum® von alfavet


Neu im Sortiment: CaniGum® Glanduvet 🐶 & EquiRelax 🐴 von alfavet


Zwei neue Ergänzungsfuttermittel von alfavet sind ab sofort bei uns im Shop erhältlich – entwickelt für besondere Bedürfnisse von Hund und Pferd. 
Ideal für alle, die auf eine gezielte, ernährungsphysiologische Unterstützung setzen.

🐶 CaniGum® Glanduvet – Zur Unterstützung der physiologischen Verdauung

Flohsamenschalen liefern wertvolle Faserstoffe und können durch ihr Quellvermögen das Kotvolumen erhöhen – so lässt sich die natürliche Entleerung der Analdrüsen unterstützen.
Bacillus velezensis stabilisiert die Verdauung und fördert eine gesunde Darmflora. 
Zusätzlich verbessert die Huminsäure die Kotbeschaffenheit und kann helfen, schädliche Stoffe aus dem Darm auszuleiten.

🐴 EquiRelax – Mehr Gelassenheit für nervöse Pferde

Umzug, Transport oder Silvester – viele Situationen können Stress beim Pferd auslösen.
EquiRelax kann dabei helfen, innere Ruhe zu finden, ohne dabei die Motivation und Konzentrationsfähigkeit zu beeinträchtigen. 
L-Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure, die im Gehirn zu Serotonin umgewandelt wird und so das Wohlbefinden fördern kann.
Zusätzlich trägt Vitamin B6 zur normalen Funktion der Nervenzellen bei.

alfavet CaniGum Glanduvet 300g

Zur Stabilisierung der physiologischen Verdauung und zur Unterstützung der natürlichen Entleerung der Analdrüsen bei Hunden. Vereint die Kraft von Flohsamenschalen, Huminsäure und Bromelain.



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Kann die innere Ruhe und Gelassenheit in stressigen Situationen fördern. Die innovative Formel von EquiRelax vereint sorgfältig ausgewählte Inhaltsstoffe wie z. B. L-Tryptophan und Vitamin B6.


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Ihr Team von DocGoy & Tierarzt24

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April 25, 2025

Mein Hund juckt sich!


Mein Hund juckt sich! 


Das große Feld der Hauterkrankungen und des Juckreizes…
Nicht umsonst ist das in der Humanmedizin ein eigenes Fachgebiet mit Spezialisten.

Hier wollen wir versuchen das ein klein wenig systematisch aufzuarbeiten.

Dabei sind 2 Dinge zu beachten:

1. Was will der Besitzer / das Tier
    –> eigentlich wollen beide nur, dass das jucken aufhört und bestenfalls für immer

2. Finden wir eine wirkliche Ursache
    –> ob dabei auch die tatsächliche Ursache wirklich gefunden bzw. ob auch tatsächlich „ursächlich“ behandelt oder der Juckreiz nur unterdrückt wird und damit die Lebensqualität wieder hergestellt wird, steht auf einem ganz anderen Blatt

Als nächstes ist es wichtig zu wissen, ob es sich um ein einmaliges Geschehen handelt, welches ganz individuell behandelt werden kann, oder ob es ein chronisches Geschehen ist.
Hierbei ist dann ein systematischer Ansatz wichtig.

Zum Schluss ist mir natürlich noch wichtig, was von Ihnen oder einem anderen Tierarzt/Tierärztin bzw. sonstigen berufenen Heilern unternommen wurde.

Je chronischer ein Geschehen ist und je länger schon daran „herumgedoktert“ wurde, desto wichtiger ist eine systematische Aufarbeitung.


Zu erst sollten die häufigsten Ursachen ausgeschlossen und eine Sofortbehandlung gestartet werden:

Untersuchung:
  1. Ausführlicher Vorbericht (kann auch schon zu Hause ausgefüllt werden –> HIER herunterladen
  2. Allgemeinuntersuchung
  3. Probenentnahme (Mikroskop / Blutprobe einsenden oder Bioresonanz)

Mögliche Ursachen von Juckreiz / Haarausfall:
  • Ekto-Parasiten
  • Endo-Parasiten
  • Haut-Infektionen (Bakterien / Pilze / Viren)
  • seltene Erreger / Mittelmeer-Blut-Parasiten
  • innere Erkrankungen der Leber / Niere
  • hormonelles Ungleichgewicht
  • Mangelernährung / Vitaminmangel
  • Allergie / Atopie

Sofortbehandlung:
  1. Floh- / Zecken- / Milbenmittel geben
  2. Wurmkur machen
  3. Tier mit Spezialshampoo 2 mal die Woche waschen (Pflege / Allergie / Bakterien / Pilze)
  4. Mittel gegen Juckreiz per Injektion oder mit Tabletten
  5. Lokales Mittel gegen Juckreiz und Hautveränderungen
  6. Fütterungsumstellung auf ein An-Allergenes Hydrolysat-Futter (–> Blogartikel oder Blogartikel)
  7. ggf. Nahrungsergänzung zur Haut- / Darmgesundheit
  8. ggf. homöopathische Unterstützungsbehandlung
  9. ggf. Bioresonanz zur Behandlung von Blockaden und anderen Grunderkrankungen

Verdachtsdiagnose & gezielte Behandlung der Sekundärerreger:
  • ggf. Mittel gegen Erreger – soweit diagnostiziert (Pyodermie –> Antibiose oder Hefepilze behandeln)

Weitere Untersuchung und Diagnose der Ursache:
  • Ursächliche Therapie soweit möglich (Bioresonanz) oder permanente ggf. zyklische oder saisonale Unterdrückungsbehandlung

Ziel: Wiederherstellung eines Zustandes mit hoher Lebensqualität für Tier und Besitzer
  • Achten auf lokale oder generalisierte Rezidive = Wiederaufflammen der Symptome und sofortiges Eingreifen


Weitere Hinweise:

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