September 29, 2025

Auch unsere Hunde sollten regelmäßig zum TÜV!


Auch unsere Hunde sollten regelmäßig zum TÜV!


Zum internationalen „Tag des Hundes“ startet die Aktionswoche „Auf Leber, Niere und Schilddrüse geprüft“.

Die Aktion lauft bei uns von Montag, dem 6.10. bis Freitag Vormittag, dem 10. Oktober jeweils nach Anmeldung zu den Sprechzeiten. Am Freitag Nachmittag haben wir ausnahmsweise einmal KEINE Sprechstunde!

Auch unsere Praxis ist wieder dabei und bietet in Zusammenarbeit mit unserem Labor-Partner eine Blutuntersuchung zum Sonderpreis an!

1x jährlich wird, besonders beim älter werdenden Hund, eine große Wartung inkl. Blutuntersuchung empfohlen.


Mit unserem Aktionsprofil „Auf Leber, Niere und Schilddrüse geprüft“ übernehmen wir den Check zum Sonderpreis.

So helfen wir früh zu erkennen, wo kleine Reparaturen fällig sind. Aktionsprofil „Auf Leber, Niere und Schilddrüse geprüft“ kleines Blutbild, Kreatinin, Harnstoff, SDMA, ALT, AST, AP, Totalprotein, Albumin, CRP, Phosphat, Elektrolyte und T4.

Vereinbaren Sie dazu bitte ganz einfach einen Termin (bevorzugt direkt HIER online) und Schreiben Sie uns dazu „Sonderaktion Tag des Hundes“.

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September 28, 2025

Herbstzeit = Hustenzeit


🍂 Unterstützung für die Atemwege Ihres Tieres in der Herbstzeit


Wenn das Wetter rauer wird und die Temperaturen fallen, sind die Atemwege unserer Tiere besonders gefordert. 
Feuchte Kälte, nasses Fell oder auch Staub in der Stallluft können Husten und Atemwegsprobleme noch zusätzlich begünstigen.

Mit den Pulmo-Produkten von alfavet können Sie die Atemwege Ihres Tieres unterstützen, um es vital durch die Herbst- und Winterzeit zu begleiten. 

Ob Hund, Katze, Pferd oder Kleintier – eine gute Atmung ist die Basis für Wohlbefinden und Energie. (PS: Schauen Sie mal auf die Zusammensetzung von Kinderhustensaft 😉 Die ist fast genauso und mir schmeckt dieser Hustensaft auch … )

🍃🫁 Unterstützung der Atemwege mit der Kraft aus verschiedenen hochwertigen Pflanzenstoffen wie z. B.

Efeu
Die Saponine in den Efeublättern verflüssigen zähen Bronchialschleim und fördern das Abhusten. Die enthaltenen ätherische Öle und Gerbstoffe können eine antimikrobielle und abschwellende Wirkung haben.

Süßholz
Wirkt schleimlösend, lindert den Hustenreiz und fördert das abhusten. Zusätzlich kann es die Schleimhäute von Magen und Darm schützen.

Isländisch-Moos
Wirkt sich besonders bei Pferden beruhigend auf die Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes und der Atemwege aus. Kann das Immunsystem unterstützen, Schleim lösen und die Verdauung fördern.

Brunnenkresse
Quelle für Vitamin C, A und E, sowie Mineralstoffe wie Eisen, Jod und Zink. So kann sie die Verdauung fördern, den Appetit anregen und das Immunsystem unterstützen.

✨🎁🍂 Unser Herbstangebot für Sie:


Für eine unbeschwerte Herbstzeit mit Hund, Katze, Pferd & Co. Erhalten Sie 10% Rabatt auf alle alfavet Pulmo-Produkte. (Kein Gutscheincode notwendig)


Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken wünscht Ihnen
Ihr Team von DocGoy & Tierarzt24

GUTSCHEINAKTIONEN
*Sie erhalten 10% Rabatt auf alle alfavet Pulmo-Produkte:
alfavet Pulmo alfa®, alfavet PulmoAlfa® Horse, alfavet Rodicare® Pulmo, PulmoAlfa® Kalb und alfavet PulmoDrops®
Aktionszeitraum: 28.09. – 12.10.2025
Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rabatt ist nur bei tierarzt24 gültig.
Alle Aktionen gelten nur solange der Vorrat reicht.
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September 27, 2025

Test: Haben Sie meine Artikel zur Fütterung gelesen?


Test: Haben Sie meine Artikel zur Fütterung gelesen?

  
Vor kurzem habe ich 2 Artikel zur allgemeinen und speziellen Fütterungsempfehlung geschrieben.

Artikel 1 Fragen 1 – 4: 
https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/unsere-fuetterungsempfehlungen-fuer-hunde-1/
  • Was ist allgemein bei der Fütterung zu bedenken?
  • Was ist speziell bei der Welpenfütterung zu beachten?
  • Ist „barfen“ sinnvoll?
  • Was ist bei der Seniorenfütterung wichtig?

Artikel 2 Fragen 5 – 8: 
https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/unsere-fuetterungsempfehlungen-fuer-hunde-2/
  • Wann sind Nahrungsergänzungen richtig?
  • Ist eine vegane / vegetarische Fütterung von Hunden möglich?
  • Darf ein Hund „Getreide“ im Futter haben oder ist das schlecht?
  • Welches Futter empfehlen denn nun Tierärzte wirklich?

Jetzt möchte ich Sie bitten aufgrund der Infos aus den Artikeln dieses Futter zu bewerten:


Ist das ein gutes Futter?
Qualität?
Inhaltsstoffe?
Ausgewogenheit?

Ist das Futter ausreichend für einen jungen, knapp 2 Jahre alten mit einem erwarteten Gewicht von 45 – 70 kg schweren Pyrenäen-Berghund (Herdenschutzhund)?

Oder eine halbjährige im Wachstum befindliche Doggenhündin?


Ausführliche Deklaration:

Fütterungsempfehlung

Idealgewicht (kg) — Tagesration (g)

2,5-5,0 — 60-100
7,5-10,0 — 135-170
12,5-15,0 — 200-230
17,5-20,0 — 260-285
22,5-25,0 — 315-340
30,0-35,0 — 390-435
40,0-45,0 — 480-525
50,0-60,0 — 570-655
70,0-80,0 — 735-810
90,0-100,0 — 885-960

Diese Angaben sind Richtwerte.
Der individuelle Bedarf kann je nach Alter, Rasse, Haltungsbedingungen und Aktivität variieren.

XXX Krox können Sie trocken oder angefeuchtet mit Wasser oder Fleischbrühe verfüttern. Bieten Sie Ihrem Hund in einem separaten Napf stets frisches Trinkwasser an.

Analytische Bestandteile

Protein 20,5 %, Fettgehalt 7,5 %, Rohfaser 4,5 %, Rohasche 8,8 %

Sonstiges

Kühl und trocken lagern.

Zusammensetzung

Getreide, Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Öle und Fette, Mineralstoffe

Zusatzstoffe pro kg

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe je kg:
Vitamin A 12.000 I.E., Vitamin D3 1.200 I.E., Vitamin E 70 mg, Zink (als Zinkoxid) 70 mg, Kupfer (als Kupfer-(II)-Sulfat-Pentahydrat) 10 mg, Jod (als Kalziumjodat, wasserfrei) 2 mg, Selen (als Natriumselenit) 0,2 mg


Technologische Zusatzstoffe: Antioxidationsmittel

Ich freue mich auf Ihre Antworten im Kommentar hier im Blog, oder bei Facebook / Instagram oder wo Sie meinen Artikel sonst noch so finden.

Die Auflösung kommt dann auch – später …
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September 26, 2025

Unsere Fütterungsempfehlungen für Hunde -2


Unsere allgemeinen und speziellen Fütterungsempfehlungen für Hunde – 2


Im folgenden Artikel stelle ich stichpunktartig unsere allgemeinen Fütterungsempfehlungen für Hunde vor.
Folgende Fragen werden beantwortet:

  1. Was ist allgemein bei der Fütterung zu bedenken?
  2. Was ist speziell bei der Welpenfütterung zu beachten?
  3. Ist „barfen“ sinnvoll?
  4. Was ist bei der Seniorenfütterung wichtig?

    –> Die ersten 4 Fragen = Teil 1 finden Sie hier: https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/unsere-fuetterungsempfehlungen-fuer-hunde-1/

  5. Wann sind Nahrungsergänzungen richtig?
  6. Ist eine vegane / vegetarische Fütterung von Hunden möglich?
  7. Darf ein Hund „Getreide“ im Futter haben oder ist das schlecht?
  8. Welches Futter empfehlen denn nun Tierärzte wirklich?

Frage 5: Welche Nahrungsergänzungen sind für einen Hund sinnvoll?


Viele Halter geben schnell Zusätze, aber nicht alles ist wirklich nötig oder gesund. Grundsätzlich gilt:

➡️ Bei ausgewogenem, hochwertigem Alleinfutter (Trocken- oder Nassfutter) braucht ein gesunder Hund meist KEINE zusätzlichen Supplemente.

➡️ Nahrungsergänzungen sind vor allem dann sinnvoll, wenn der Hund bestimmte Erkrankungen, erhöhte Belastung oder besondere Lebensphasen hat.
✅ Häufig sinnvolle Nahrungsergänzungen für Hunde:

1. Omega-3-Fettsäuren (z. B. Lachsöl, Krillöl, Leinöl)

– Gut für Haut, Fell, Herz, Gehirn und Gelenke und wirken entzündungshemmend.

2. Gelenkunterstützende Zusätze (bei älteren Hunden oder großen Rassen)

– Glucosamin, Chondroitin, Grünlippmuschelpulver, Kollagen oder Hyaluronsäure. Unterstützen Knorpel und Gelenke, können Arthrose vorbeugen oder Beschwerden lindern.

3. Probiotika & Präbiotika

– Fördern eine gesunde Darmflora, hilfreich bei Verdauungsproblemen, Durchfall oder nach Antibiotika.

4. Vitamin D & Kalzium/Phosphor

– Nur bei selbst zusammengestellten Rationen (z. B. BARF oder Kochfutter) relevant. Bei Fertigfutter nicht zusätzlich geben → Überversorgung möglich!

5. B-Vitamine & Vitamin E

– Können bei Haut-/Fellproblemen, Stress oder im Alter unterstützend wirken. Vitamin E schützt außerdem vor Zellschäden (Antioxidans).

6. Spurenelemente (Zink, Selen, Kupfer)

– Bei Fell- oder Hauterkrankungen manchmal sinnvoll. Zink z. B. wichtig bei Hautproblemen oder schwachem Immunsystem.

7. Kräuter & Pflanzenstoffe

– Mariendistel (Leberunterstützung).
– Hagebuttenpulver (Vitamin C, Gelenke).
– Kurkuma (entzündungshemmend).

⚠️ Vorsicht bei Nahrungsergänzungen

Nicht „auf Verdacht“ geben – Überdosierungen (z. B. Kalzium, Vitamin A, E, D oder K) können ernsthafte Schäden verursachen.
Immer anpassen an Alter, Gesundheitszustand und Ernährung.
Im Zweifel mit dem Tierarzt oder einem Fachtierarzt für Ernährung absprechen.

Unsere Empfehlungen zu Nahrungsergänzungen bei ganz bestimmten Problemen / Krankheiten oder Symptomen habe ich in 7 Blogartikeln beschrieben.
–> Hier ist eine Übersicht der Blogartikel und damit der Problemkreise:


Frage 6: Kann man Hunde vegetarisch ernähren?


Ja, Hunde können vegetarisch ernährt werden – aber nur unter bestimmten Bedingungen und mit sehr sorgfältiger Planung.

Hintergrund

Hunde sind Allesfresser mit Fleischschwerpunkt. Sie können Nährstoffe sowohl aus tierischen als auch aus pflanzlichen Quellen verwerten.
Anders als Katzen (obligate Fleischfresser) können Hunde theoretisch auch ohne Fleisch gesund leben, wenn alle Nährstoffe abgedeckt sind.

✅ Mögliche Vorteile einer vegetarischen Ernährung

Geeignet für Hunde mit Fleischallergien oder bestimmten Unverträglichkeiten.
Manche Halter wählen sie aus ethischen oder ökologischen Gründen.
Reduziertes Risiko für Futtermittel-bedingte Hautprobleme (je nach Hund).

⚠️ Risiken und Herausforderungen

  • Eiweißqualität: Pflanzliche Proteine haben oft eine geringere biologische Wertigkeit. Hunde brauchen eine gute Mischung (z. B. Hülsenfrüchte + Getreide + Ei- oder Milchprodukte).
  • Essenzielle Aminosäuren (z. B. Taurin, Methionin, L-Carnitin) können in pflanzlicher Nahrung zu wenig enthalten sein → Mangelgefahr.
  • Vitamine & Mineralstoffe: Besonders Vitamin B12, Eisen, Zink, Kalzium und Jod sind kritisch und müssen oft ergänzt werden.

Fertigfutter vs. Eigenrezepturen:

Es gibt inzwischen industriell hergestelltes, vollwertiges vegetarisches Alleinfutter für Hunde → das ist sicherer als Selbstkoch-Rezepte.
Bei selbst gekochter vegetarischer Kost → unbedingt mit einem Tierarzt/Ernährungsberater eine Ration berechnen lassen!

❌ Nicht zu empfehlen

Für Welpen, trächtige oder säugende Hündinnen: Ihr Nährstoffbedarf ist sehr hoch, vegetarische Ernährung birgt hier zu viele Risiken.
Bei Hunden mit bestehenden Organerkrankungen, es sei denn, ein Tierarzt stellt gezielt eine vegetarische Diät zusammen.

Kurz gesagt:

Ja, es geht, aber nur mit Alleinfutter oder professionell berechneten Rezepten.
Einfach „Fleisch weglassen“ und Nudeln/Reis/Gemüse füttern ist gefährlich → Mangelerscheinungen sind vorprogrammiert.


Frage 7: Ist Getreide ungesund oder schlecht für Hunde?


Das ist eine sehr häufige Frage ? – gerade weil „getreidefrei“ bei Hundefutter oft wie ein Gesundheitsversprechen klingt.
Die Wahrheit ist etwas differenzierter:

Grundsätzliches

Hunde sind keine reinen Fleischfresser wie Katzen, sondern Allesfresser.
Im Laufe der Domestikation haben Hunde die Fähigkeit entwickelt, Stärke und andere  Kohlenhydrate besser zu verdauen als Wölfe.
Getreide ist also nicht per se ungesund für Hunde – die Qualität und Menge machen den Unterschied.

✅ Vorteile von Getreide im Hundefutter


  • Energiequelle: Liefert komplexe Kohlenhydrate für Ausdauer und Sättigung.
  • Ballaststoffe: Unterstützen die Verdauung.
  • Vitamine & Mineralstoffe: Enthalten B-Vitamine, Eisen, Magnesium usw.
  • Gut verträglich, solange der Hund keine Unverträglichkeit hat.

⚠️ Mögliche Probleme


  • Allergien/Unverträglichkeiten: Manche Hunde reagieren empfindlich auf bestimmte Getreidesorten (häufiger Weizen, seltener Reis oder Hafer).
  • Übergewicht: Billige Futtersorten enthalten oft sehr viel Getreide und zu wenig Fleisch → hoher Kohlenhydratanteil → kann dick machen.
  • Qualität: Abfälle oder minderwertige Getreidebestandteile (z. B. viel Gluten, billige Füllstoffe) sind schlechter als hochwertige Vollkorn- oder Reissorten.

❌ Missverständnis

„Getreidefrei = automatisch besser“ stimmt nicht.
In getreidefreiem Futter wird oft durch Kartoffeln, Erbsen oder Linsen ersetzt → diese enthalten genauso Kohlenhydrate und sind nicht unbedingt gesünder.
Für die meisten Hunde ist hochwertiges Getreide absolut verträglich.

Fazit

  • Gesunde Hunde: Getreide ist nicht ungesund, solange das Futter ausgewogen und hochwertig ist.
  • Hunde mit Allergien/Empfindlichkeiten: Getreidefrei kann sinnvoll sein, wenn nachgewiesen ist, dass Getreide das Problem ist. (–> s. Blogartikel zur Allergiebehandlung im Vergleich mit Bioresonanz: https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/allergiebehandlung-beim-hund-im-vergleich/)
  • Qualität vor Schlagworten: Lieber gutes Futter mit etwas Reis oder Hafer als getreidefrei mit minderwertigen Ersatzstoffen.

Frage 8: Welches Futter empfehlen denn nur Tierärzte wirklich?


Diese Frage wird uns oft gestellt – und da gibt es gleich eine wichtige Unterscheidung:

Wir empfehlen nicht ein einziges „bestes“ Futter, sondern orientieren uns daran, ob der Hund gesund ist oder ob er besondere Bedürfnisse (Krankheiten, Allergien, Alter) hat.

1. Bei gesunden Hunden

Wir raten zu einem hochwertigen Alleinfutter (Trocken oder Nass), das nach FEDIAF-/AAFCO-Richtlinien zusammengesetzt ist (→ vollständige Nährstoffversorgung).

Wichtig ist:
  • Deklaration klar und vollständig
  • Hoher Anteil hochwertigen Eiweißes (Fleisch/Fisch/pflanzliches Eiweiß)
  • Keine übertriebenen Füllstoffe oder Zucker
  • Futter der Altersstufe / der Entwicklungsphase, der Rasse / Größe / Gewicht und dem Aktivitätsgrad angepasst
  • Keine Erkrankungen, die ein Spezialfutter erfordern

Aufgrund unserer Erfahrung empfehlen wir:

Royal Canin, Hill’s, VetConcept → weil sie ernährungsphysiologisch geprüft sind
Oder sie nehmen hochwertige „Nicht-Vet-Futter“ wie z.B. Josera, Advance oder Happy Dog – wenn die Qualität passt.

2. Bei Hunden mit Erkrankungen

Hier setzen wir auf Diätfutterlinien der großen Tierarztmarken, weil sie wissenschaftlich getestet sind und gezielt wirken:

Diese Futtersorten sind keine „Marketing“-Diäten, sondern haben tatsächlich klinische Studien zur Wirksamkeit, z. B.:
  • Nierendiäten (reduzierter Phosphor, spezielles Eiweißprofil)
  • Diät bei Harnsteinen (angepasster pH-Wert, Mineralien)
  • Gelenkunterstützendes Futter mit Omega-3 und Glucosamin
  • Hypoallergenes Futter (z. B. mit hydrolysiertem Eiweiß)

3. Warum wir „BARF“ oder Supermarkt-Futter nicht bevorzugt empfehlen:

  • BARF: kann funktionieren, muss aber exakt berechnet werden. Ohne Fachwissen → Risiko für Mangel/Überversorgung.
  • Billiges Supermarkt-Futter: oft zu viel Getreide, Zucker, minderwertige Eiweißquellen. Nicht per se krankmachend, aber auch nicht wirklich optimal für die Gesundheit.

✅ Kurz gesagt:

  • Gesunde Hunde: hochwertiges Alleinfutter (Nass oder Trocken), Marke ist zweitrangig – Hauptsache Nährstoffprofil und Gewichtsklasse sowie Entwicklungsphase stimmen.
  • Kranke Hunde: tierärztliche Diätfutter, weil diese genau angepasst und geprüft sind.
  • Solange keine Allergie nachgewiesen ist, ist grundsätzlich ein gewisser Anteil an Getreide im Futter nicht schädlich.
  • Hauptsache der „Allgemeinzustand“ des Tieres ist gut. Der Hund sieht gut aus, bewegt sich normal, hat glänzendes dichtes Fell, klare Augen, normal geformten festen Kot, einen BCS von 4 – 5 und benimmt sich arttypisch.

Was „nur Tierärzte“ wirklich empfehlen:

Meist Royal Canin, Hill’sVetConcept oder Futalis, da diese wissenschaftlich belegt und in Studien getestet sind.

Weitere Quellen und Infos:

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September 25, 2025

Unsere Fütterungsempfehlungen für Hunde – 1


Unsere allgemeinen und speziellen Fütterungsempfehlungen für Hunde – 1


Im folgenden Artikel stelle ich stichpunktartig unsere allgemeinen Fütterungsempfehlungen für Hunde vor.
Folgende Fragen werden beantwortet:

  1. Was ist allgemein bei der Fütterung zu bedenken?
  2. Was ist speziell bei der Welpenfütterung zu beachten?
  3. Ist „barfen“ sinnvoll?
  4. Was ist bei der Seniorenfütterung wichtig?

    Die letzten 4 Fragen finden Sie im Teil 2: https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/unsere-fuetterungsempfehlungen-fuer-hunde-2/

  5. Wann sind Nahrungsergänzungen richtig?
  6. Ist eine vegane / vegetarische Fütterung von Hunden möglich?
  7. Darf ein Hund „Getreide“ im Futter haben oder ist das schlecht?
  8. Welches Futter empfehlen denn nun Tierärzte wirklich?

Frage 1: Was ist bei der Fütterung von Hunden allgemein zu beachten?


Bei der Fütterung von Hunden gibt es einige grundlegende Dinge zu beachten, um ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und ihre Lebenserwartung zu unterstützen.
Hier sind die wichtigsten Punkte:

1. Artgerechte Ernährung

Hunde sind Allesfresser mit Schwerpunkt Fleisch (Carni-Omnivoren).
Eine ausgewogene Ernährung sollte enthalten:
  • Proteine (Fleisch, Fisch, Eier, Fleischersatz) / Rohprotein (ca. 20-25%)
  • Fette (tierisch und pflanzlich) / Rohfett (ca. 10-15%)
  • Kohlenhydrate (z. B. Getreide, Reis, Kartoffeln, Gemüse – in Maßen)
  • Vitamine & Mineralstoffe
  • Ballaststoffe / Rohfaser (ca. 2-3,5%)
  • (Rohasche: nicht über 4%)

2. Regelmäßige Fütterungszeiten

Feste Fütterungszeiten (1–3x täglich) helfen dem Hund, einen Rhythmus zu entwickeln.
Welpen benötigen 3–4 Mahlzeiten täglich, Senioren oft leichter verdauliche Kost.

3. Futtermenge anpassen

Sie richtet sich nach Alter (Lebensphase), Gewicht (Größe), Aktivitätslevel und Gesundheitszustand
Faustregel: Nicht zu viel – Übergewicht ist ein häufiges Problem bei Hunden.

4. Sauberkeit

Futter- und Wassernapf täglich reinigen.
Frisches Wasser immer verfügbar halten.

5. Gefährliche Lebensmittel vermeiden


6. Trockenfutter vs. Nassfutter vs. Barf

Trockenfutter ist praktisch, lange haltbar und gut für Zähne
Nassfutter ist schmackhafter, hat mehr Flüssigkeit, kann ggf. zahnsteinfördernd sein
BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter): naturnah, aber erfordert genaue Kenntnisse & Hygiene (s. später noch einmal)

7. Zutatenliste prüfen (bei Fertigfutter)

Achten Sie auf:
  • Klar deklarierte Fleischquellen
  • Wenig oder keine künstlichen Zusatzstoffe
  • Kein Zucker, keine fragwürdigen Nebenerzeugnisse

8. Gewichtskontrolle

Regelmäßig wiegen oder Körperzustand beobachten. Die Rippen sollten fühlbar, aber nicht sichtbar sein. Hierfür gibt es auch für Hunden den sog. BCS.


9. Futterwechsel langsam gestalten

Neue Futtersorte über mehrere Tage mischen (z. B. 25 % neu, 75 % alt → langsam steigern), das verhindert Magen-Darm-Beschwerden

10. Nach dem Füttern: Ruhe

Keine große Bewegung oder Sport direkt nach dem Fressen (besonders bei großen Hunden → Gefahr einer Magendrehung)


Frage 2: Was ist besonders bei der Fütterung von Welpen zu beachten?


Bei Welpen gibt es einige Besonderheiten, da sie sich noch im Wachstum befinden und besondere Nährstoffbedürfnisse haben.
Hier die wichtigsten Punkte:

1. Spezielles Welpenfutter

Nur hochwertiges Welpenfutter füttern (Trocken- oder Nassfutter).
Es enthält mehr Eiweiß, Energie, Kalzium und Phosphor für den Knochen- und Muskelaufbau.
Futter für erwachsene Hunde ist für Welpen nicht geeignet.

2. Rassegröße beachten

Kleine Rassen wachsen schneller, große Rassen langsamer.
Für große Hunderassen gibt es spezielles „Junior“-Futter mit angepasstem Kalzium-Phosphor-Verhältnis, um Gelenk- und Knochenproblemen vorzubeugen.

3. Fütterungshäufigkeit

Bis 3 Monate: ca. 4 Mahlzeiten/Tag
3–6 Monate: ca. 3 Mahlzeiten/Tag
Ab 6 Monaten: meist 2 Mahlzeiten/Tag
Feste Zeiten einhalten → unterstützt Verdauung und Stubenreinheit.

4. Gewicht und Wachstum kontrollieren

Welpen dürfen weder zu dünn noch zu dick sein.
Gleichmäßiges Wachstum ist gesünder als zu schnelles (vor allem bei großen Rassen).

5. Leckerlis und Kauartikel

Nur in Maßen, damit der Nährstoffhaushalt nicht durcheinander kommt.
Welpenfreundliche Kauartikel fördern Zahnentwicklung und Beschäftigung.

6. Frisches Wasser

Immer bereitstellen, besonders bei Trockenfutter.

7. Keine Experimente

Kein selbst gekochtes oder rohes Futter ohne fachgerechte Rationsberechnung (Mangelgefahr!).
Keine Knochen, keine rohen Schweineprodukte (Gefahr von Krankheiten).
Verbotene Lebensmittel wie bei erwachsenen Hunden (z. B. Schokolade, Trauben, Zwiebeln).

8. Futterumstellung langsam

Bei Umstellung (z. B. vom Züchterfutter auf neues Futter) über mehrere Tage langsam mischen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.

9. Nahrungsergänzungen / Zusatzprodukte (vom „Züchter empfehlen“)

Ohne Not (Krankheit / Durchfall / Mangelerscheinungen etc.) und bei der Wahl eines „guten“ Fertigfutters dem Alter, der Rasse und dem Bewegungsdrang entsprechend ausgesucht, sind KEINE Nahrungsergänzungen nötig, bzw. können sogar kontraproduktiv sein.



Frage 3: Was ist BARF bei der Hundefütterung


BARF ist ein Fütterungskonzept für Hunde (und auch Katzen), das für „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“ oder auch „Bones and Raw Food“ steht.
Die Idee dahinter ist, die Ernährung von Haushunden an die ursprüngliche Ernährung des Wolfes anzulehnen – also möglichst natürlich, frisch und roh zu füttern.

Grundprinzipien von BARF:

Rohes Fleisch als Hauptbestandteil (Muskelfleisch, Innereien, Pansen).
Rohe fleischige Knochen (z. B. Hühnerhälse, Rinderknochen) als Kalziumquelle.
Gemüse & Obst als Ballaststoff- und Vitaminlieferanten (z. B. Karotten, Zucchini, Äpfel).
Zusätze wie Öle (Lachsöl, Leinöl), Eier oder Kräuter für essentielle Fettsäuren und Vitamine.
Das Verhältnis ist meist ca. 70–80 % tierische Bestandteile und 20–30 % pflanzliche Bestandteile.

Vorteile von BARF (wenn korrekt umgesetzt)

  • Frische und Kontrolle über die Zutaten.
  • Keine künstlichen Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe.
  • Viele Hunde bekommen glänzendes Fell, gesunde Haut und gute Zähne.
  • Kann bei Allergien oder Unverträglichkeiten hilfreich sein, da man genau weiß, was im Napf landet, wenn man genau weiß, wogegen der Hund allergisch ist …

Risiken und Herausforderungen

  • Unausgewogene Ernährung: Ohne genaue Rationsberechnung können Mängel oder Überversorgungen entstehen (z. B. Kalzium-Phosphor-Ungleichgewicht).
  • Hygiene: Rohes Fleisch kann Salmonellen oder andere Keime enthalten → sorgfältige Lagerung und Zubereitung wichtig.
  • Knochenrisiko: Falsch ausgewählte Knochen können splittern oder zu Verstopfung führen.
  • Aufwand: Mehr Zeit für Einkauf, Vorbereitung und Planung nötig als bei Fertigfutter.

Für wen geeignet?

Für Hundehalter, die bereit sind, sich intensiv mit der Ernährung auseinanderzusetzen.
Besonders bei Hunden mit speziellen Bedürfnissen (Allergien, Unverträglichkeiten) kann es vorteilhaft sein.

Am besten mit einem auf BARF spezialisierten Tierarzt oder Ernährungsberater planen, um Fehler zu vermeiden.
–> die „BARF-Bibel“: https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/neu-die-barf-bibel/

Unsere Meinung zum „barfen“:

BARF erscheint uns oft eher als „Religion“ denn als Fütterungsempfehlung. Wer sich nicht wirklich ausführlich damit beschäftigt und/oder eine/n ausgebildete/n Fütterungsberater/in an seiner Seite hat, schadet dem Tier oft mehr, als es hilft.
Hochwertige ausgewogene Fertigfutter sind heutzutage so gut, dass sich u.a. deswegen die Lebensdauer der Hunde in den letzten 30 Jahren deutlich gesteigert hat.


Frage 4: Was ist bei der Seniorenfütterung von Hunden wichtig?


Bei älteren Hunden (meist ab ca. 7–8 Jahren, je nach Rasse) verändern sich Stoffwechsel, Aktivität und Gesundheitsrisiken. Deshalb sollte auch die Fütterung angepasst werden.
Hier die wichtigsten Punkte:

1. Energiebedarf sinkt

Ältere Hunde bewegen sich oft weniger → sie brauchen weniger Kalorien.
Sonst drohen Übergewicht, Gelenkbelastung und Herz-Kreislauf-Probleme.

2. Eiweißbedarf bleibt wichtig

Hochwertiges Eiweiß (z. B. aus Fleisch, Fisch oder Pflanzen) ist entscheidend für Muskelerhalt.
Die Eiweißmenge sollte nicht zu stark reduziert werden (früher ein häufiger Fehler).

3. Leicht verdauliches Futter

Magenschonend und gut verträglich.
Leicht verdauliche Kohlenhydrate (z. B. Reis, Kartoffeln, Getreide) und mäßiger Fettanteil sind sinnvoll.

4. Angepasste Nährstoffe

  • Ballaststoffe fördern die Verdauung (Senioren neigen zu Verstopfung).
  • Omega-3-Fettsäuren (z. B. aus Lachsöl) wirken entzündungshemmend, gut für Gelenke und Herz.
  • Kalzium/Phosphor sollten ausgewogen sein, besonders bei Nierenproblemen.
  • Zusätze wie Glucosamin oder Chondroitin können die Gelenkgesundheit unterstützen.

5. Zahngesundheit berücksichtigen

Viele Senioren haben Zahnstein oder Zahnverlust.
Futter ggf. anpassen (z. B. Nassfutter, eingeweichtes Trockenfutter).
–> Die Neigung zum Zahnstein liegt weniger am Futter bzw. an der Art des Futters sondern meistens an der individuellen genetisch bedingten Zusammensetzung des Speichels.

6. Individuelle Krankheiten beachten

  • Bei Nierenerkrankungen: Eiweiß und Phosphor reduziert.
  • Bei Herzproblemen: salzärmeres Futter.
  • Bei Übergewicht: kalorienreduziertes Futter.
  • Bei Arthrose: gelenkunterstützende Zusätze.
–> Jeweils immer in Absprache mit dem Tierarzt und ggf. durch Medikamente ergänzt bzw. tierärztlich empfohlene Nahrungsergänzungsmittel

7. Regelmäßige Gewichtskontrolle

Senioren neigen sowohl zu Übergewicht als auch zu ungewolltem Gewichtsverlust.
Körperzustand regelmäßig überprüfen.

8. Fütterungstechnik

Lieber 2–3 kleinere Mahlzeiten am Tag, statt einer großen Portion.
Immer frisches Wasser bereitstellen.


Weitere Quellen und Infos:

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